Rohrleitungsbau digitalisieren: 3 Tipps

Wir haben Markus Mook, Head of Construction Materials bei thyssenkrupp Uhde GmbH gefragt, worauf es bei der Digitalisierung im Rohrleitungsbau ankommt.

Rohrleitungsbau profitiert von Transparenz über Bulkmaterial. Ebenso wichtig ist die Frage, welche Rohrleitungssysteme mit dem verfügbaren Material tatsächlich gebaut werden können.

Eine digitale Lösung kann dabei helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen und Projekte effizienter abzuwickeln.

Markus Mook, Head of Construction Materials bei thyssenkrupp Uhde GmbH, beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit Materialverwaltung auf Baustellen und internationalen EPC-Projekten. Im Experteninterview spricht er über Anforderungen des Rohrleitungsbaus, Materialtransparenz, Baubarkeitsanalysen und Einführung von Insite LMS.

„Nur weil etwas heute so ist, bedeutet das nicht, dass es auch ideal ist.“
Markus Mook, Head of Construction Materials, thyssenkrupp Uhde GmbH

Hier sind drei seiner wichtigsten Praxistipps zu Systemeinführungen.

» Tipp 1: Bestehendes hinterfragen – und verbessern.«

Markus Mook:

Eine Systemablöse oder -einführung sollte man unbedingt auch dazu nutzen, Bestehendes zu überdenken – und nicht einfach 1:1 abzulösen. Warum?

Nur weil etwas heute so ist, bedeutet das nicht, dass es auch ideal ist. Daher sollte man hinterfragen, wie bestehende Prozesse im Zuge der Digitalisierung optimiert werden können, und diese Verbesserungen konsequent umsetzen.

Wichtig ist generell, dass das gewählte System die eigenen Prozesse unterstützt, verbessert und flexibel auf Veränderungen reagieren kann.

» Tipp 2: Quellsysteme nicht als Prozesstreiber akzeptieren. «

Markus Mook:

Manchmal treibt einen die Datenlage in eine Richtung, die man eigentlich gar nicht möchte. Meine Erfahrung ist, dass man das nicht unhinterfragt akzeptieren darf.

Prüfen Sie, welche Möglichkeiten es gibt, darauf Einfluss zu nehmen. Die Einführung einer neuen Lösung bietet dafür oft die beste Gelegenheit.

» Tipp 3: Customizing und Module bewusst wählen. «

Markus Mook:

Wer wie wir für die Digitalisierung des Baustellenmanagements die Plattform Insite LMS nutzt, kann auf zahlreiche Module und Customizing-Möglichkeiten zurückgreifen.

Meine Erfahrung ist: Viele Wege führen nach Rom – man kann in Insite LMS vieles auf unterschiedliche Arten umsetzen.

Je weiter man im Roll-out fortgeschritten ist, desto schwieriger wird es natürlich, eine getroffene Entscheidung wieder rückgängig zu machen. Im Zweifelsfall einfach kurz Rücksprache mit INSITE IT halten oder den Erfahrungsaustausch mit anderen INSITE IT Kunden suchen.

Vollständiges Experteninterview

Im vollständigen Experteninterview erfahren Sie mehr über Materialtransparenz, Baubarkeitsanalysen und die Einführung von Insite LMS.

Über Markus Mook

Foto von Markus Mook - Head of Construction Materials bei thyssenkrupp Uhde GmbH

Markus Mook ist als Head of Construction Materials bei thyssenkrupp Uhde GmbH seit knapp 23 Jahren für die Materialverwaltung auf Baustellen verantwortlich. Der studierte Maschinenbauer ist Vater von zwei Kindern.

Wir danken für das Interview und die erfolgreiche Zusammenarbeit.